
Eine Schnelleinsatzgruppe (SEG) ist eine Gruppe von Helfern, die so ausgebildet und ausgerüstet ist, dass sie bei einem Großschadensfall oder außergewöhnlichen Ereignissen Verletzte, Erkrankte und andere Betroffene versorgen kann.
Die SEG unterstützt und ergänzt u.a den hauptamtlichen Rettungsdienst durch die Bereitstellung von Rettungsfahrzeugen, medizinischem Material und meist ehrenamtlichem Personal mit entsprechender Ausbildung bei größeren Schadensereignissen. An den Einsatzstellen werden ggf. notwendige Infrastrukturen geschaffen und betrieben, wie Beleuchtung, Stromversorgung, mobile Unterbringung (u. a. Zelte). Dazu kommt Unterstützung bei der Aufrechterhaltung der Kommunikation (Funk- und Telefonnetz). Weiterhin gehört die sanitätsdienstliche Versorgung von leichter Verletzten, der Transport von Verletzten, und die Betreuung von unverletzten Betroffenen dazu. Unverletzte Betroffene machen bei größeren Schadensereignissen bis etwa 70% der in ein Notfallgeschehen verwickelten aus!
Es gibt verschiedene Typen von Schnelleinsatzgruppen. Diese können zwischen den einzelnen Bundesländern, Landkreisen und Organisationen variieren.
Das DRK Werl kann im ganzen oder auch in Teilen, je nach Schadensereignis alarmiert werden.
Alarmierungsmöglichkeiten:
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Gruppe 1 Einsatz: Bereitstellen von zwei Fahrzeugen zum Erkunden der Schadenslage, sowie Ablösen oder Unterstützen des Rettungsdienstes bei kleineren Schadensereignissen.
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Zugalarm RK 13: Ausrücken der gesamten SEG z.B. wegen größerer Anzahl verletzter Personen
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Gruppenalarm Betreuungsdienst: Ausrücken der gesamten SEG z.B. wegen einer Evakuierung nach Bombenfund
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KTW/RTW Gruppenalarm: Einzelalarmierung des KTW/RTW, zur Unterstützung des Rettungsdienstes
- ELW Rettungsdienst:
Der ELW (Einsatzleitwagen) Rettungsdienst wird bei mittleren - und Großschadenslagen eingesetzt. Dieser ist sozusagen Bindeglied zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr, sowie Kommunikationsplatform für OrgL-RD (Organisatorischer Leiter Rettungsdienst) und andere Führungsebenen.
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MANV Betreuungsgruppe 2: Ergänzung eines größeren Behandlungplatzes bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV). Dies geschieht durch Bereitstellen von zwei Fahrzeugen. In diesem Fall wird von uns die Betreuung unverletzter Personen übernommen.
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MANV Sanitätsgruppe 6: Ergänzung eines größeren Behandlungplatzes bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV). Dies geschieht durch Bereitstellen von zwei Fahrzeugen. In diesem Fall wird ein Teil der medizinischen Versorgung verletzter Personen übernommen.
- Einsatzeinheit Soest 1:
Bereitstellen von zwei Fahrzeugen zur Ergänzung der sog. Einsatzeinheit, die bei Großschadensereignissen bzw. Katastrophenfällen, auch außerhalb des Kreis Soest Hilfe leistet.
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